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In der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Plätzen, verwinkelten Gassen und steilen
Treppen prägen schmucke Fachwerkhäuser neben Barockbauten aus der Zeit des
Reichskammergerichtes von 1727 bis 1806 das Stadtbild. Der Einzug des Gerichtes nach dessen
Flucht vor der Zerstörung Speyers brachte der Stadt eine Blütezeit, die das Stadtbild
wesentlich prägte. Als einzigartig gilt auch der Dom zu Wetzlar, der sichtbar unvollendet ist.
Roter Sandstein an Turm und Fassade wechselt sich mit verputzten Flächen und offenliegendem
Schalstein ab und lassen schon aus der Entfernung den Bau uneinheitlich erscheinen. Im Inneren
kommt dieses Bild durch die klar zu erkennenden Bauabschnitte vieler Epochen erst recht zur
Geltung.
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