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Erstmals erwähnt wurde Nordhorn um das Jahr 1000 als "Northornon" in den
Heberegistern der Werdener Abtei. Graf Bernhard der Erste von Bentheim verlieh Nordhorn
1379 die Stadtrechte. Von einer früheren Blütezeit im 15. Jahrhundert zeugen der
Bau der Alten Kirche am Markt, heute Wahrzeichen der Stadt und das Kloster Frenswegen.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren Handel, Handwerk und Landwirtschaft die wesentlichen
Wirtschaftsgrundlagen. Vechte-Schiffahrt und Fuhrwesen bildeten wichtige Erwerbszweige.
Ab Nordhorn wurde der Bentheimer Sandstein verschifft, der zum Bau des königlichen
Palais in Amsterdam und vieler Kirchen verwandt wurde.
1839 entstand die erste mechanische Weberei. Nordhorn entwickelte sich zu einem bedeutenden
Stadtort der Textilindustrie und verdankte ihr auch den wirtschaftlichen Aufschwung.
Nach dem Rückgang der Textilindustrie ist Nordhorn nach einer Umbruchsphase Standort
von verschiedenen Firmen aus dem Dienstleistungsbereich.
Aus dem an der Schwelle zum 20. Jahrhundert nur 3.000 Einwohner zählenden
Landstädtchen entwickelte sich bis heute eine lebendige Kreisstadt mit 51.547 Einwohnern
(Stand 01.07.98).
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