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Der rasch anwachsende Besitz des Klosters ermöglichte und erforderte aufgrund der
steigenden Zahl der Mönche eine Neuanlage des Klosters. Dieser Neubau erfolgte jedoch
nicht an alter Stelle, sondern auf der linken Nagoldseite auf einer beherrschenden
Flußterrasse. Abt Wilhelm erlebte die Fertigstellung der im Vergleich zum Aureliuskloster
erheblich größeren Anlage nicht mehr. Lediglich die Weihe der Peter und Paul Basilika
konnte er im Mai 1091, wenige Wochen vor seinem Tod miterleben. Unter seinem Nachfolger,
Gebhard von Urach, verließ die Mönchsgemeinschaft 1092 das Aureliuskloster,
das dann als untergeordnetes Priorat weiterbestand. Nach der Reformation (1534) war Hirsau
Klosterschule bis zu seiner Zerstörung 1692.
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