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Das Bonner Münster gehört zu den reifsten Schöpfungen des eigenständigen
rheinischen Übergangsstils von der Romantik zur Gotik. Es ist etwa um die Zeit beendet worden,
als der Grundstein zum Kölner Dom (1248) gelegt wurde. Seine Baugeschichte reicht tief in die Zeit
der frühen Christenheit am Rhein zurück. Der Ursprung war, wie Grabungen unter der Krypta
ergeben haben, eine "Cella memoriae", die bereits in der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts errichtet wurde.
In der "Cella memoriae" wurden Totenmähler gehalten. Hier soll das Martyrium zweier christlicher
römischer Offiziere stattgefunden haben, die heute als Stadtpatrone Cassius und Florentinus
Verehrung genießen. Der Tisch dieser "Cella memoriae" befindet sich heute im Rheinischen
Landesmuseum.
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