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Mit der Godesburg beginnt die große Folge der Höhenburgen am romantischen Mittelrhein.
Sie liegt auf einem Bergkegel, der römische und später fränkische Kultstätte war.
Seit der Zeit der Christianisierung wurde hier der HI. Michael verehrt, dessen Heiligtum im Jahre
1210 dem Burgbau weichen mußte und an der Nordseite des Berges neu errichtet wurde. Die Burg
war im Mittelalter bevorzugter Aufenthaltsort der Kölner Kurfürsten.
Im Truchsessischen Krieg gegen den zur Reformation übergangenen Kölner Kurfürsten
Gebhard Truchseß zu Waldburg 1583 gesprengt. Der Bergfried blieb erhalten. Als malerische Ruine
erscheint die Godesburg in zahlreichen Bildern der Rheinromantik. Sie wurde 1960 stilvoll restauriert
und mit Gaststätte und Hotel ausgestattet. Die Michaelskapelle wurde 1697 - 99 durch ein Langhaus
ergänzt und hat eine prächtige barocke Stuckdekoration.
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