Bundeshaus mit Plenarsaal

Bundeshaus
  Die Urzelle des heutigen kaum noch überschaubaren Komplexes "Bundeshaus" ist die Pädagogische Akademie Bonn. Sie wurde in den Jahren 1930 - 1933 vom Regierungsbaumeister W. Witte für die 1926 in Bonn gegründete Lehrerbildungsanstalt errichtet. Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg ohne wesentliche Schäden.
Seine Aula, der heutige Bundesraatssaal, wurde nach Verlust aller anderen größeren Säle in Bonn ab 1945 als Konzertsaal und für Tagungen genutzt.
Als sich Bonn im Sommer 1948 darum bewarb, den Parlamentarischen Rat aufzunehmen, bot sich die Pädagogische Akademie als Tagungsort an: Am 1. September 1948 nahm der Rat - nach der Eröffnungssitzung im Museum Alexander Koenig - in der Akademie mit der Wahl Konrad Adenauers zu seinem Präsidenten seine Arbeit auf. In acht Monaten wurde das Grundgesetz von den Verfassungsvätern und -müttern beraten und am 23. Mai 1949 verabschiedet.
Im Frühjahr 1949 entstand dann, nach den Plänen von Professor Schwippert, am Südflügel der Plenarsaal, die erste von vielen Erweiterungen.

 
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